Linuxhotel
Habe ich gerade entdeckt: Das Linuxhotel
Na dann … sollte ich meine Flitterwochen da hin verlegen …?
Gruß,
Matthias
Matthias (admin) am 27. March 2007 in Computer
Habe ich gerade entdeckt: Das Linuxhotel
Na dann … sollte ich meine Flitterwochen da hin verlegen …?
Gruß,
Matthias
Matthias (admin) am 27. March 2007 in Computer
Gerade beschäftige ich mit den regressiven Elementen von Gottesdiensten. Mir ist aufgefallen, dass ich mit ausgeprägten freikirchlichen Gottesdiensten, in denen viele progressive Elemente vorkommen, wenig anfangen kann, oder ich zumindest Mühe mit dem ‘hinterherkommen’ habe. Müssen wir Christen denn die Hektik unserer Zeit auf unsere Gottesdienste übertragen?
Sicherlich liegt das Problem darin mit begraben, dass viele Menschen unserer Zeit mit einem streng geregelten gottesdienstlichen Ablauf wenig anfangen können. Die Angst vor Formen und Festlegungen ist ein Merkmal unserer Zeit. Und viele Pastoren, welche es verstanden haben, ihre Gemeinden nicht in diese Abläufe mit hineinzunehmen und schon haben wir den Cocktail, welcher aus einem Gottesdienst eine ‘fromme Clownerie’ macht. Ich erinnere mich an eine Freikirche, wo eine Frau am Mikro ständig alle ‘Gottesdienstbesucher’ anschrie. Wir sollten nun dies (Arme hochheben=anbeten) oder jenes tun (auf die Knie gehen=sich beugen vor Gott). Mal ganz ehrlich, ich kam mir mehr vor wie in einer Sportstunde als in einem Gottesdienst. Ich verließ den Saal einfach … Und ich glaube, dass es in vielen Gottesdiensten an regressiven Elementen fehlt. Wo sind Räume in Gottesdiesten, wo sich der Mensch zurückziehen kann? Wo er mit seinem Gott ’sein kann’- ohne eine Leistungsbewertung zu unterliegen.
Inzwischen liebe ich die schlichten Einfachheiten, die Gott mir schenkt. Meinen Hausaltar, eine kleine Ikone, meine Kniebank und die Ruhe am Abend. In dieser kleinen Oase der Ruhe in der Hektik dieser Zeit und des gottesdienstlichen Treibens finde ich meine Regression. Dort bin ich dann alleine mit meinem Gott. Dort muss ich mich aushalten. Dort kann ich mich freuen, nachdenklich werden, oder mit den Gedanken ganz wo anders sein.

Matthias (admin) am 27. March 2007 in Glaube
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen (einzigen) Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist das älteste Glaubensbekenntnis des Christentums, dessen älteste Form als Taufbekenntis der römischen Gemeinde um das Jahr 140 n. Chr. entstanden ist. Der ökumenisch anerkannte Text ist bis heute gottesdienstlicher Lobpreis Gottes und verbindliche theologische Lehraussage.
Anita
Matthias (admin) am 24. March 2007 in Glaube
Er heißt Louis. Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Er hat mir am besten von allen gefallen. Seine süßen Knopfaugen, seine rot-blonden Haare, sein sportlich-legeres Auftreten haben mich überzeugt: Man muss ihn einfach lieb haben. Nein, für Matthias gibt es keinen Grund, eifersüchtig zu werden (oder doch?), denn Louis ist gerade mal 65 cm groß und erwacht erst zum Leben, wenn man in seine Hände und seinen Kopf bzw. Mund schlüpft.
Schon einige Jahre habe ich mir eine solche ’Klappmaulpuppe’ gewünscht. Jetzt, wo ich bald in der Kinderarbeit tätig sein werde und mich auch der Methodik-Unterricht überzeugt hat, musste der mir unbedingt ins Haus. In ein paar Tagen wird er in einem Paket geliefert (kenn ihn bis jetzt nur von Fotos). Dann werden wir uns erst mal kennenlernen und anfreunden. Ich hoffe, dass unsere Freundschaft bald viele Kinder bereichern wird und Louis noch viele kleine und große Freunde findet. Wer ihn kennenlernen möchte, dem stell ich Louis gerne vor.
Vielleicht fange ich irgendwann an, bauchzureden?

Liebe Grüße von Louis’ neuer Freundin Anita.
Matthias (admin) am 24. March 2007 in Studium und Arbeit
Also, bevor sich hier unsere männlichen Leser im Mitleid schwelgen, muss ich doch richtig stellen: Bevor ich Matthias mit nach Bretten ins Brautstudio geschleppt habe, habe ich einige Tage vorher drei Stunden dort verbracht, um mir ein Kleid auszusuchen. Da bin ich mit dem Fahhrad erst mal fünf Kilometer aus dem Kuhnest hier in die nächste Stadt gefahren, von dort aus dann weiter mit der Bahn und wieder zurück. Ungefähr zehn Mal Kleid an und aus, das ist auch nicht gerade angenehm. Ein Brautkleid ist schließlich keine Jeans. Ich habe echte Strapazen auf mich genommen! Ihr Männer solltet mal einen Tag in den Mokassins einer Frau gehen…

Also, schon nach 40 Minuten war mein Kleid eingepackt (vor sehr neugierigen Matthias-Augen geschützt) in seiner Hülle. Und außerdem hat er ja solange eine leckeren Döner gekriegt (Anm.: Fleisch ist außerordentlich wichtig für einen Mann) und als’Belohnung’ waren wir dann noch zusammen in einem richtigen Männergeschäft: Einem Baumarkt. Da hat sich Matthias dann mal so richtig wohl gefühlt (anders als in Bastelgeschäften, Brautstudios und Drogeriemärkten…) Im Baumarkt war sogar eine Frauenecke eingerichet, mit Dekomaterial. Matthias hat Recht, da haben Frauengeschäfte Nachholbedarf. So wie es da Kinderecken gibt, müsste dort auch eine Männerecke eingerichtet werden (mit Auto- und Computerzeitschriften, Internetzugang, Hiltimaschinen usw. :-) Matthias hat das übrigens schon öfter in solchen Geschäften den Verkäuferinnen gegenüber verbalisiert. Damit hat er schon so manches Mal den gesamten Laden zum Schmunzeln gebracht.
Jedenfalls hat uns der Tag mit Vorfreude erfüllt, ich hatte endlich mein Brautkleid (Matthias, das Warten hat sich gelohnt, am 04.08 wirst Du sehen, warum). Und wir haben schon mal Wandfarben für unsere zukünftigen eigenen vier Wände angeschaut, auf die wir uns schon sehr freuen. Dann darf Matthias sich endlich als Handwerker austoben und ich darf dekorieren, ganz gemäß der Geschlechterrollen.
Anita
Matthias (admin) am 23. March 2007 in Alltag
Ich studiere noch am “Theologischen Seminar Adelshofen” bei Eppingen in Baden Württemberg. Nun beginnt bald ein ganz neuer Lebensabschnitt für mich. In kurzen Momenten der Ruhe kommt dann ein erstes Abschiedsgefühl hoch. An dieser Stelle möchte ich mich einfach kurz für meinen Jahrgang bedanken. Für alles (er-)tragen, streiten, versöhnen, für schöne und schwere Stunden.

Gruß,
Matthias
Matthias (admin) am 19. March 2007 in Alltag