Monatsarchiv für November 2007

Zeit,Nürnberger Bratwürste und Tocotronic

Nun habe ich heute Abend mal etwas Zeit und einige Nürnberger Bratwürste vor mir liegen. Doch … es kommen auch gute Sachen aus der Gegend hier. So bin ich dabei mal bei Youtube zu stöbern. Und was finde ich da? Videos von Tocotronic. Neulich habe ich in meinem Jugendkreis mal rumgefragt und Tocotronic kannte wirklich niemand mehr. Eventuell liegt das am Alter … ich stehe kurz vor der Dreißig, aber die Band existiert noch und macht gute Musik.

Hier mal ein Song der mich in meiner Jugend bewegte:


Und zwei neuere Songs:



Das waren Zeiten damals. Mitten in der Großstadt unter “Alternativen”. Schlaghose, lange Haare, Trainingsjacke, alternatives Kino, vegetarisches Essen, lange Nächte, wenig Schlaf und irgendwie waren wir immer unterwegs. Und irgendwie ist es cool, sich an seine Jugendzeit erinnern zu lassen. Ich finde, dass man so die “Jugend von heute” besser vesteht, denn manche Verrücktheiten wiederholen sich halt, wenn auch in anderen Formen.

Matthias

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Matthias (admin) am 24. November 2007 in Allgemein

Vernachlässigung des Blogs

Hallo Leute,

in letzter Zeit war hier nichts los. Ich denke, dass jeder Blogger Phasen kennt, wo die Texte einfach nicht sprudeln …

Dies hat weniger damit zu tun, dass bei uns nichts los wäre und es nichts zu berichten gäbe. Das Gegenteil ist der Fall. Aber wahrscheinlich ist dies so viel, dass wir erst einmal Zeit brauchen um zu reflektieren und die ganzen Ereignisse der letzten Zeit brauchen einfach etwas an Abstand, dass sich diese setzen können. Aber dennoch hier ein kleiner Ausschnitt:

Also ich bin noch auf der Suche nach einem 400 Euro Job. Neulich war ich so blöd und habe eine Annonce in der städtischen Tageszeitung aufgegeben: “Mann, 28 sucht 400 Euro Job”. Abgesehen von einem Angebot waren alle Anrufe unseriös. Es hatte mich gewundert, dass keiner anruft und mich darum bittet Plutonium in den Irak zu schmuggeln … also Leute gibt es …

Wir haben endlich eine Küche. Ein ganz lieber Freund hat uns beim Aufbau geholfen. Okay, ich stand meist daneben, da das Handwerk nicht meine Stärke ist. Aber ich glaube, dass ich viel gelernt habe.

In der Kirchengemeinde wo wir beide gemeinsam arbeiten befinden wir uns immer noch in der Einarbeitungsphase. Wir stehen zwar nun voll in der Verwantwortung für unsere Bereiche. Aber vieles ist neu und ich habe den Eindruck, dass ich vieles zum ersten mal mache. Aber das ist als Berufsanfänger wohl normal. Ich bin weiterhin in der Teenager - und Jugendarbeit tätig. Anita in der Arbeit unter Kindern. Den Konfirmandenunterricht teilen wir uns. Abgesehen davon steht ein sozialmissionarisches Projekt vor der Tür. Aber davon zu berichten ist es wohl noch zu früh. Aber es ist schon toll, was Gott so macht … trotz manchen Schwierigkeiten welche sich immer wieder ergeben. Also einfach ist das nicht alles. Aber das hatte auch nie jemand behauptet oder versprochen.

Im Internet habe ich bei einem großen Zoofachhändler mein Traumterrarium (60X45X60 cm) gesehen. Zu seinem Preis der wirklich unschlagbar ist. Also hatte ich dieses bestellt - ein echtes Traumstück für unser Wohnzimmer. Drei Tage lang freute mich wie ein kleiner Junge auf Weihnachten.Ich galube, dass meine Frau mich für ziemlich bescheuert erklärte, als ich am Fenster saß und als sie mich frage was ich da mache, sagte ich: “Psst … ich muss sehen ob das Postauto kommt!” Doch im Hinterkopf beschlich mich eine böse Ahnung. Ich kenne sonst keinen Händler, der Terrarien versendet. In dem Fall bringen Scherben halt kein Glück …

Nun klingelte gestern der Postbote welcher sich mit einem Risenpaket durch das Treppenhaus kämpfte … und im Karton klimperte es schon so fröhlich. Als ich das Paket öffnete … Scherben. Nun ja, am nächsten Tag holte der Postbote den Karton samt Inhalt wieder ab. Ein neues Terrarium von der selben Firma ist unterwegs. Also die Hotline von der Firma arbeitet echt gut und rund um die Uhr. Ich bin mal gespant ob das nächste neue Terrarium heile ankommt. Vorstellen kann ich mir dies eigentlich nicht - zumal niemand sonst Terrarien mit der Post versendet. Aber na ja … irgendeinen Sinn muss dieses Angebot ja machen. Entweder ich storniere die “Scherbenpakete” solange bis die Firma pleite geht (oder einen Azubi losschickt, der das Paket persönlich vorbeibringt), oder ich besorge mir eines im Zoofachhandel in Fürth oder Nürnberg. Nur soviel … meine selbstgebastelte Vorweihnachtsfreude löste sich in Scherben auf. Sich auf das nächste Paket mit Scherben zu freuen ist nicht wirklich toll …

Also Zeit sich auf das Wesentliche in der Vorweihnachtszeit zu freuen: Jesus Christus.

Dies ist nun das erste Weihnachtsfest welches ich selbst gestalte. Am liebsten würde ich einige Obdachlose einladen und mit denen bei Gänsebraten die Weihnachtsgeschichte lesen und das Evangelium leben und weitersagen … so darf ich gespannt sein, was Gott an dieser Weih-Nacht macht.

Gruß

Matthias

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Matthias (admin) am 22. November 2007 in Glaube, Studium und Arbeit

Die Privatsphäre trauert Teil II

 

Heute wurde die Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Das der Mensch aus der Geschichte nichts lernt ist ja bekannt. Ich denke da an Kommunismus, 3. Reich usw. Mit einem flauen Gefühl im Magen werde ich mich an meinen persönlichen “Protest” machen. Verschlüsselung aller gespeicherten Daten usw. In Trauer.

Matthias

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Matthias (admin) am 09. November 2007 in Allgemein, Alltag, Computer

Franken entdeckt Teil III

Von ein paar Tagen waren Anita und ich in Nürneberg. Und dort sind wir gleich in Bahnhofsnähe hängengeblieben. Nein, nicht bei einem “amreikanischen Schnellrestaurant” mit dem gelben M oder der großen Krone. Sondern im Handwerkerhof. Beim schlendern durch den Handwerkerhof fühlt man sich leicht verzaubert. In mir bereitete sich eine Stimmung welche ich als Mischung aus frühkindlichem Weihnachtserleben und viel Abstand zum Alltag bezeichnen möchte. einfach schönhalt. Die kleinen Ladengeschäfte sind von innen und außen mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Alleine die Dekorationen sind schon sehenswert. Und wer einen Hang für schöne Sachen wie Holzdeko, Tongefäße usw. verspürt wird dort garantiert etwas finden. Auch für Weihnachtsgeschenke eignet sich der Handwerkerhof sehr gut. Dies war ein toller Tag. Rausgehen, wegfahren, abschalten und alles mal sein lassen. Wir merken, dasss wir dies öfter machen sollten.

Matthias

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Matthias (admin) am 09. November 2007 in Alltag

Die Privatsphäre trauert


Mehr Infos unter: www.vorratsdatenspeicherung.de

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Matthias (admin) am 08. November 2007 in Allgemein, Alltag, Computer