Über Matthias
Kindheit und Jugend
Am 15.03.1979 erblickte ich in Hannover/Niedersachsen diese Welt. In meiner Kindheit habe ich immer viel gelesen. Noch heute verbringe ich gerne Stunden mit einem guten Buch.
Ein großes Dankeschön an meine Mutter - die mir so viele wertvolle Dinge beigebracht hat.
Meine Jugendzeit war sehr turbulent und ich bin Gott dafür dankbar, dass ich manche Abwege und Grenzerfahrungen in meinem Leben überlebt habe … doch ich konnte einen gnädigen Gott erfahren - um es mal mit ‘Lutherworten’ zu sagen.
“In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.”
(Die Bibel, Johannesevangelium, Kapitel 1, Vers 4)

Randerfahrungen
Ich fing an, als ehrenamtlicher Streetworker in Hannover zu arbeiten. Dort begegneten mir viele Obdachlose, Drogenabhängige, Prostituierte und Straßenkinder. Ich glaube, dass viele dieser Begegnungen mich und meinen Glauben tief geprägt haben.
“Auf, nichts ist besser für die Seele, als eine andere Seele von der Traurigkeit zu befreien!”
(Maurice Zundel, Katholischer Theologe und Religionsphilosoph)
In vielen dieser Begegnungen sah ich verzweifelte, verwahrloste und traurige Augen und Gesichter. Doch waren es nicht diese Gesichter und Seelen, mit denen sich Christus identifiziert (Mt.25,31 ff.)? Und viele dieser Gesichter leben heute nicht mehr. Und einige wenige konnten das Leben wiederfinden. In dieser Zeit begegnete mir ‘Franz von Assisi’ das erste Mal. Folgenden Satz bewege ich bis heute immer wieder: “Verkündigt das Evangelium, wenn nötig, dann verwendet Worte dazu.” (Franziskus)
Ich merkte, dass ‘frommer Lärm’ überflüssig ist, wenn man Christus verkündigt. Sondern die menschliche Seele benötigt einen feinen Raum der Ruhe und der altruistischen Liebe Gottes, dass sich diese für das Geheimnis des Evangeliums öffnen kann. Dort findet der Lob und die Verherrlichung Gottes statt. Ich glaube, dass mir hier im ‘Schmutz’ unserer Gesellschaft die Herrlichkeit Gottes am intensivsten begegnete.
Tibi silentium laus!
Selbst im Schweigen wohnt das Lob Gottes!
Glaube, Studium und Hobbys
In dieser Zeit entwickelten sich zwei weitere große Leidenschaften in mir, welche ich bis heute pflege: Zum einen die Beschäftigung mit der Theologie, der Religionsphilosophe und der christlichen Mystik sowie der Beschäftigung mit dem PC. Ich glaube, dass ich mich nicht damit zufrieden geben wollte, ‘dass’ ein Computer läuft. Sondern das Wissen des ‘wie’ beschäftigt mich bis heute immer wieder. Vor allem das ‘freie Betriebssystem Linux’ hat dabei mein Hauptaugenmerk. Inzwischen betreue ich zwei Server und beschäftige mich mit ‘Linux’ und dem Erstellen von Webseiten. Auch der Sport hatte es mir bis heute (mit längeren Pausen) sehr angetan. Vor allem das klassische ‘Body Building’ und das ‘Joggen’ gehören dazu. Wenn ich meinen Trainingsplan so weiter verfolgen kann, dann werde ich mir im Sommer 2008 einen lang ersehnten Traum erfüllen können: Einen Marathon zu laufen.
Ich begann mein Studium am “Theologischen Seminar Adelshofen” vor fast vier Jahren (Danke für alles- Ihr lieben Geschwister in Jesus Christus). Dort lernte ich in meinem Jahrgang Anita kennen. Lange Zeit war sie für mich eine sehr gute Freundin - bis sie nun heute meine wunderbare Frau geworden ist.
“Einst am Kreuze verhüllte sich der Gottheit Glanz, hier ist auch verborgen deine Menschlichkeit ganz.”
(Thomas von Aquin)
Ehe und Arbeit
Am 04.08.2007 haben Anita und ich geheiratet. Nun beginnt für uns eine gemeinsame Zeit in Zirndorf/Bayern als Gemeindepädagogenehepaar.
Matthias (admin) am March 24th 2007